Kanutour F2
auf Bresenitz +  Mildenitz
vom Garder See nach Borkow
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Abenteuer in Mecklenburg-Vorpommern
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Kanutour F2
auf Bresenitz + Mildenitz
vom Garder See nach Borkow
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vom Garder See nach Borkow
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Mildenitz + Warnow von Goldberg bis Bützow
Draisinenbahn
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Kanutour F2 vom Garder See nach Borkow:
Diese Kanutour ist unsere liebste. Sie führt über wirklich schöne Seen und im letzten Teil durch Wildnis fast wie am Amazonas. Aber leider wird sie in der hier beschreibenen Form nicht mehr lange machbar sein. In den Flüssen hier kommt nämlich eine seltene Bachmuschel vor, weshalb die Flüsse bei Wasserständen unter 30cm nicht Befahren werden sollen. Und der kleine Fluß im Anfangsteil dieser Tour hatte z.B.  im Jahre 2021 an genau 1 Tag im Februar mal einen ausreichenden Wasserstand. Wenn Sie die komplette Kanutour Befahren wollen, sollten Sie gute 6 Stunden dafür einplanen. Weil diese Tour aber so gut wie nicht mehr Befahren wird, wuchert das Verbindungsflüßchen vom Garder- zum Woseriner See langsam zu. Kurz hintereinander sind 2 Bäume an einer Stelle mit besonders hohen Ufern umgefallen. Da muß man bis zur Hüfte im Wasser stehend sein Kanu überweg heben. Dieser Teil der Tour setzt also einen gewissen sportlichen Ehrgeiz voraus. Wenn Ihre diesbezüglichen Nehmerqualitäten nicht so ausgeprägt sind, können Sie auch am Woseriner See beginnen.
Aber der Reihe nach:
Das Kanu aus unserem Kanu Verleih liefern wir zum Garder See in der Nähe von Lohmen an. Das ist ein Badesee in der Nähe der Ferienwohnungen beim GESTÜT, der FINNHÄUSER, sowie eines Campingplatzes (gelber Stern). Hier ist immer etwas Trubel. Aber schon das Verbindungsflüßchen zum Woseriner See ist eine Herausforderung, man muß es nämlich erst mal finden (2. Foto links). Sie werden wissen was wir meinen, wenn Sie unser VIDEO angesehen haben. Das Flüßchen ist stellenweise eng + flach, da muß das Kanu immer mal ein Stück geschoben werden. Und neuerdings muß auch noch ein Biberdamm durch geschickte Gewichtsverlagerung überwunden werden. Aber der Woseriner See entschädigt für alles. Verwinkelt, mit Inseln, großen und kleinen Buchten und jeder Menge toller Badestellen und Stellen zum Zelten. Da findet sich immer ein stilles Plätzchen. Man schätzt den See kleiner ein als er ist, weil eine große Insel im Zentrum gar nicht als Insel zu erkennen ist, und man nicht vermutet das sich hinter der Landzunge geradeaus noch ein großer Seearm auftut. Diese Insel ist auf Kern einer unserer abenteuerlichen Wanderungen, bei der in diesem Fall eine der Engstellen zwischen Insel und Festland mit einem Floß, und eine andere mit einer Seilbahn überwunden werden.
Wer auf dem kurzen Weg an der Insel vorbei paddelt, kommt durch die tolle Schilfpassage auf dem 3. Foto links. Wer sich für den langen Weg entscheidet, kommt an der Badestelle auf dem 2. Foto rechts vorbei. Zu dieser Badestelle führt übrigens kein Weg, da kommt man nur vom Wasser aus hin.
Eine andere Insel ist gerade so groß, daß 1 Zelt darauf passt, wie man auf dem Foto unten links sehen kann.
Aus dem See heraus fließt die Bresenitz, ein Flüßchen mit einigen Flachstellen, aber wir finden das gehört zu einer richtigen Paddeltour auch mit dazu. Bei der Einfahrt in den Fluß passieren Sie große Muschelbänke. Da sollten Sie also bitte vorsichtig mit den Paddeln sein, und nicht aussteigen, auch wenn das nicht die Bachmuscheln sind die dem Kanufahrer das Leben hier oft so schwer machen. Die Bachmuschel mag es nämlich lieber wenn der Untergrund sandig ist, und das Wasser flott fließt. Daher werden Sie eher auf dem Stück nach dem bald erreichten Teich Bachmuscheln finden. Es folgen wieder einige Flachstellen, umgefallene Bäume, die Brücke der B192 und schließlich mündet die Bresenitz in die Mildenitz ein. Dort treffen Sie diejenigen wieder, die sich durch das längere Umtragestück in der Klädener Plage nicht haben abschrecken lassen, und direkt vom Dobbertiner See aus hier her gepaddelt sind (siehe Etappe F1 VOM GOLDBERGER SEE NACH DOBBERTIN). Man kann aber vom Zusammenfluß aus noch ein kurzes Stück mildenitzaufwärts zu einem weiteren schönen See, dem schwarzen See, mitten im Wald Paddeln.
Stromabwärts jedoch ist bald darauf eine funkelnagelneue Brücke im Wald erreicht. Ab der Brücke brauchen Sie nochmal eine gute Stunde bis zum Borkower See am Ende der Tour, wir können Sie aber auch bei der Brücke abholen.
Am sumpfigen Ufer kann man zwischen der Brücke und dem See so gut wie nirgends Anlegen. Verrichtungen die man besser an Land erledigt, sollten also schon bei der Brücke erledigt werden. Von der Brücke an Paddeln Sie durch eine unglaubliche Sumpflandschaft, sehen vom Biber gefällte Bäume und Seeadler.
Und wenn Ihnen ein riesiges Ungetüm begegnet, bei dem Sie sich fragen wie das hier her gekommen ist, dann ist das eine Gruppe die eine etwas andere Paddeltour mit der SCHUTE macht. Die Schute Befährt den Fluß von Borkow bis zur Brücke (Foto unten rechts) und zurück. Der Borkower See speißt ein kleines Wasserkraftwerk mit Wasserwanderrastplatz (Foto rechts unten). Dort oder an der Badestelle kurz davor endet diese Kanutour (blauer Stern).
Die Kanus aus unserer Kanuvermietung holen wir an der Badestelle wieder ab.
Alternativ können Sie auch noch durch ein kleines Flüßchen (bei dem man 2-3 Mal umtragen muß) zum weiter westlich gelegenen Kleinpritzer See (schwarzer Stern) und dem dortigen Campingplatz weiter Paddeln.
Da die Draisinenbahn zwischen dem Borkower und dem Kleinpritzer See hindurch führt, ist (wie bei der Kanutour F1 VOM GOLDBERGER SEE NACH DOBBERTIN) nochmal eine Kombination aus DRAISINE + KANU möglich.

Um sich die nächste Etappe anzusehen, klicken Sie bitte HIER.

Wenn Sie die beschriebene Strecke als Tagestour Paddeln möchten, können Sie für € 93,00 einen GUTSCHEIN kaufen. Für mehrtägige Paddeltouren, die Preise unserer Kanuvermietung allgemein, oder andere Kanutouren sehen Sie bitte in unsere PREISLISTE.
Die Warnow (braun) bildet mit ihren Nebenflüssen Mildenitz, Brüeler Bach und Nebel ein tolles Revier für eine Kanutour in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Insgesamt ist die Warnow ca. 155km lang, und im besten Fall ab Bülow mit Kanus befahrbar. Üblicherweise beginnen Kanutouren aber erst am Barniner See. Leider taucht dann kurz hinter der schönen Rönkendorfer Mühle schon das erste (administrative) Hindernis auf. Dort wird das Durchbruchstal von Gädebehn erreicht, in dem das Kanu fahren unerwünscht ist, und das (wenn überhaupt) nur bei genügend hohem Wasserstand befahren werden soll.
Ab Kladow läuft es dann wieder stressfrei. Kurz hinter Augustenhof mündet das Mühlenfließ ein. Kanu Fahrer die auf der MÜRITZ-ELDE-WASSERSTRAßE (MEW) bzw STÖRWASSERSTRAßE nach Schwerin gepaddelt sind, könnten auf die Idee kommen, bei Raben Steinfeld vom Schweriner See in den Pinnower See umzusetzen, und dann über das Mühlenfließ und die Warnow zur Ostsee zu gelangen. Leider ist das Mühlenfließ unbefahrbar.
Weiter auf der Warnow kommt man dann nach Vorbeck. Der ehemalige Campingplatz dort ist Geschichte, und die Kanutour kurz darauf zu ende. Es folgt nämlich Naturschutzgebiet Warnowtal bei Karnin. Da war Kanu fahren eigentlich schon immer verboten, was aber die Behörden nicht davon abgehalten hat nach der Wende neue Bootsanleger dort zu bauen. Die wurden dann später wieder abgebaut, und nun wird da bis Zaschendorf eben nicht mehr gepaddelt.
Auf dem Abschnitt von Zaschendorf bis Weitendorf kann man dann (fast) hindernisfrei so vor sich hin paddeln. Den Mickowsee darf man nur auf der ausgetonnten Route überqueren, das einzige Stauwehr muß umtragen werden.
Bei Weitendorf mündet dann der Brüeler Bach (grün) ein. Kanu Fahrer die ein klitzekleines bißchen Schilf und 1-2 umgefallene Bäume nicht schrecken, könnten zumindest von Warin aus über den Tempziner See, vorbei an Blankenberg, dem Kloster Tempzin und durch Brüel hier her gelangen. Und die ganz harten könnten sogar schon von Neukloster aus nach Warin paddeln, womit man sich (mal abgesehen von den zahlreichen natürlichen Hindernissen) keine Freunde bei den Naturschutzbehörden machen würde, aber andererseits auch nichts verbotenes machen würde.
Weitendorf ist ja der Kanu-touristische Hotspot hier. Denn am dortigen Wasserwanderrastplatz setzen die meisten Kanuvermieter ihree Kanus für die Fahrt durch die "Stromschnellen" der Warnow ein. Vorbei an Sagsdorf gelangt man zur Einmündung der Mildenitz.
Die Mildenitz (rot) ist ja grundsätzlich etwa ab dem Goldberger See befahrbar. Durch Goldberg geht es von dort aus zum Dobbertiner See. Leider ist eine Kanutour vom Dobbertiner See zum Schwarzen See aufgrund zahlreicher umgefallener Bäume in der Klädener Plage nicht möglich. Früher wurden daher Kanus aus dem Kanu Verleih oft zum Garder See gebracht, und von dort aus über die Bresenitz zum Schwarzen See gepaddelt. Aber auch das ist seit einiger Zeit zumindest unerwünscht. Von der Einmündung der Bresenitz in die Mildenitz ist dann bis Borkow freie Fahrt. Paddler vom Kleinpritzer See stoßen hier dazu.
Leider ist die Weiterfahrt zum Rothener See auch wieder durch zahlreiche umgefallene Baumriesen unterbrochen. Hinter dem Rothener See stand ja immer schon das historische Wasserkraftwerk Zülow im Weg, weshalb dort 2 x jeweils mehrere 100m umtragen werden muß.
Angekommen auf dem Sternberger See könnte man einen Abstecher zum Museum Groß Raden mit Slawenburg am Binnensee machen. Es geht dann an Sternberg und Sternberger Burg vorbei zum Ende der Mildenitz bei der Einmündung in die Warnow.
Weiter auf der Warnow gelangt man (nun endlich) zum Highlight, den kleinen Stromschnellen im Durchbruchstal bei Groß Görnow. Vorbei an Klein Raden kommt man danach nach Eickhof, wo immer viel Trubel ist weil die meisten Kanus vom Kanu Verleih hier wieder abgeholt werden. Die dortigen künstlichen Stromschnellen fordern Profis und Übermütige heraus.
Weiter bis Rostock fließt die Warnow dann mehr oder weniger so vor sich hin. In Bützow mündet die vom Krakower See kommende, und ab Güstrow befahrbare Nebel (blau) ein.
Von Rostock über Schwaan bis Bützow und weiter auf der Nebel konnten früher soger Frachtschiffe fahren, aber das ist lange her.
Wir liefern für Tagestouren Kanus unserer Kanuvermietung an alle oben beschriebene Flüsse an.